Meine Arbeitsweise

Begegnung mit Montessori/Pikler



Meine Arbeitsweise

Montessori und Pikler bedeuten für mich:

  • ein achtsamer Umgang mit Kindern (besonders in Pflegesituationen) und Erwachsenen
  • Kindern die Freiheit zu lassen, sich selbst für Materialien bzw. Beschäftigungen zu entscheiden, aber es auch zu akzeptieren, wenn diese "nur" zusehen möchten
  • entspanntes, vertrauensvolles Beobachten der Erwachsenen ohne allzu schnell einzugreifen
  • Erlebnisse der Kinder sprachlich zu begleiten (Grundlage, um eigene Gefühle später erkennen und benennen zu können!)
  • wenige, einfache aber interessante Materialien anzubieten 
  • auch Montessori Materialien dürfen nach eigenem Ermessen erkundet werden - für mich dürfen Farbplättchen auch eine Schlange sein und die braune Treppe auch eine Kugelbahn ;) - Kreativität fördern!
  • die gesunde, selbständige Bewegungsentwicklung des Kindes durch passende und gemütliche Kleidung und Umgebung zu unterstützen
  • zeitliche Struktur in der Gruppe zur Orientierung des Kindes anbieten

 

Begegnung mit Montessori/Pikler

Zunächst kam ich mit der achtsamen Haltung nach Montessori in einem mehrwöchigen Praktikum im Montessorihaus Reisnerstraße in Berührung. Diese Art der behutsamen, dem Tempo des Kindes entsprechenden Begegnung mit den Kindern war mir neu und hat sich umso eindrucksvoller eingeprägt. Ich war infiziert ;)!

 

In der Schwangerschaft zu meinem ersten Sohn beschäftigte ich mich eingehend mit der Pikler Pädagogik (die häufig als "Vorstufe" der Montessori Pädagogik bezeichnet wird) und besuchte nach seiner Geburt regelmäßig Pikler Spielräume und Gesprächsabende. 

 

Das darauf eine Anstellung in einem Montessori Kindergarten und eine einjährige Montessoriausbildung (BEL) folgte, war eine wunderbare Fortsetzung des begonnenen Weges....